Bandsägen-Schnittgeschwindigkeit
Bei einer Bandsäge gibt es keine rpm einzustellen — entscheidend ist die lineare Bandgeschwindigkeit und wie schnell der Sägerahmen absenkt. Wählen Sie den Werkstoff und Sie erhalten beide Werte.
Warum Bandsägen in Metern pro Sekunde rechnen
Das Sägeband ist eine lange, geschlossene Schleife, die sich in einer geraden Linie am Werkstück vorbeibewegt — seine Schnittgeschwindigkeit ist also seine lineare Geschwindigkeit: kein Durchmesser, keine rpm-Formel. Metallbandsägen laufen je nach Werkstoff typischerweise zwischen 0.5 und 2 m/s; der Vorschub (wie schnell der Rahmen absinkt) bestimmt die Spandicke.
Woran erkenne ich, dass der Vorschub stimmt?
Achten Sie auf die Späne: feiner Staub bedeutet zu wenig Vorschub (das Band reibt und wird stumpf), dicke blaue Späne bedeuten zu viel. Angestrebt werden kleine, gekräuselte, silberne Späne. Die Werte hier sind Startpunkte für ein Bimetallsägeband — feinjustieren Sie anhand der Spanform.
Warum ist Edelstahl so viel langsamer?
Edelstahl neigt zur Kaltverfestigung: Ein reibendes Sägeband härtet die Oberfläche, die es eigentlich schneiden soll. Eine niedrige Bandgeschwindigkeit mit festem, gleichmäßigem Vorschub hält die Zähne unter der verfestigten Schicht im Eingriff — und Kühlmittel ist dabei kein Kann, sondern ein Muss.
Kann ich diese Werte direkt so verwenden?
Es sind gängige Startwerte für Bimetallsägebänder. Hartmetallbestückte Sägebänder laufen schneller, dünnwandige Rohre und Profile brauchen einen sanfteren Vorschub, um ein Ausbrechen der Zähne zu vermeiden. Halten Sie sich, wo verfügbar, an die Tabelle Ihres Sägeband-Herstellers.
Werden meine Daten irgendwohin gesendet?
Nein — das läuft vollständig in Ihrem Browser mit reinem JavaScript. Es wird nichts hochgeladen.
Dieser Rechner gibt Ihnen einen Ausgangspunkt — prüfen Sie ihn immer gegen die tatsächlichen Grenzwerte Ihrer Maschine und die Angaben des Werkzeugherstellers. Beginnen Sie mit einem leichten Testschnitt und tasten Sie sich dann schrittweise an den optimalen Punkt heran: ruhiger Lauf, keine Vibration, kein Rattern. Spannen Sie Ihr Werkstück sicher ein und tragen Sie die passende Schutzausrüstung — Schutzbrille, Gehörschutz, für das Material geeignete Handschuhe und Kleidung, die sich nicht in beweglichen Teilen verfangen kann.
